FESTVERANSTALTUNG 30 JAHRE WERKSTOFFE DER ELEKTRONIK

Im Studienjahr 1984/85 wurde an der Montanuniversität in der damals noch jungen Studienrichtung Werkstoffwissenschaft die Wahlfachgruppe Werkstoffe der Elektronik eingerichtet. Getragen wurde und wird diese Wahlfachgruppe vom Institut für Physik, wo die Halbleiterphysik seitdem einen Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten darstellt.

v.l.n.r.: Drei ehemalige Mitglieder der Studienkommission Werkstoffwissenschaft des Jahres 1984/85: Univ.-Prof. i.R. Dr. Friedwin Sturm, em. Univ.-Prof. Dr. Franz Jeglitsch (Vorsitzender), em. Univ.-Prof. Dr. Günter Bauer. Weiters Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris, Rektor Wilfried Eichlseder und em.O.Univ.-Prof. Dr. Friedemar Kuchar.

v.l.n.r.: Drei ehemalige Mitglieder der Studienkommission Werkstoffwissenschaft des Jahres 1984/85: Univ.-Prof. i.R. Dr. Friedwin Sturm, em. Univ.-Prof. Dr. Franz Jeglitsch (Vorsitzender), em. Univ.-Prof. Dr. Günter Bauer. Weiters Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris, Rektor Wilfried Eichlseder und em.O.Univ.-Prof. Dr. Friedemar Kuchar.

In einer wissenschaftlichen Festveranstaltung begingen kürzlich  drei Generationen von Professoren des Instituts für Physik zusammen mit ehemaligen und aktuellen Lehrenden  sowie vielen Absolventen und Freunden aus Wissenschaft und Industrie den runden  Geburtstag.

Abwechslungsreiches Programm
Der Initiator der Wahlfachgruppe em. Univ.-Prof. Dr.  Günter Bauer stellte in seinem Eröffnungsvortrag unterhaltsam dar, wie alles begann, und wie er als junger Physikprofessor zusammen mit dem Diplomanden Helmut Clemens (heute Professor am Department Metallkunde der Montanuniversität) in Leoben die erste Molekularstrahlepitaxie Österreichs realisierte.  Dem folgten Einblicke in wissenschaftliche Highlights der letzten 30 Jahre von den Forschern und Lehrern des Instituts für Physik, die den Bogen vom Quantentransport über Nanoerzberge bis hin zur Photonik im Bergbau spannten. Ehemalige Absolventen berichteten aus Industrie und internationaler Wissenschaftslandschaft, und der derzeitige Institutsleiter Prof. Oskar Paris stellte einige aktuelle Entwicklungen und eine Zukunftsstrategie der Forschung am Institut für Physik dar. Sein Vorgänger, em. Univ.-Prof. Dr. Friedemar Kuchar gab schließlich einen allgemeinen Ausblick auf zukünftige Trends in der Halbleitertechnologie und den Werkstoffen der Elektronik. Die Wichtigkeit dieses Gebietes und dessen gesellschaftlichen Impact kann man vielleicht am ehesten ermessen, wenn man die Zahl von 2.500 Milliarden Euro Jahresumsatz in der weltweiten Elektronikindustrie zugrunde legt. Kuchar schloss daher seinen Vortrag mit dem Wunsch „Mehr Werkstoffe der Elektronik für Leoben“.

Weitere Informationen
Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris
Institut für Physik
Tel.: 03842/402-4600
E-Mail: oskar.paris@unileoben.ac.at

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