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NEUER INTERNATIONALER LEUCHTTURM DER SPITZENFORSCHUNG

Das Zentrum am Berg (ZaB), Österreichs modernstes Forschungs-, Entwicklungs- und Prüfzentrum für den Bau und Betrieb von Untertageanlagen, geht in seinen finalen Realisierungsabschnitt. Ab 2020 soll das Zentrum in den Vollbetrieb übergehen und dann zum europäischen Forschungs-Hot-Spot werden. Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl konnte sich im Rahmen eines Besu-ches des ZAB von den großen Fortschritten bei der Projektrealisierung überzeugen.

von li. nach re.: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Robert Galler, Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl, Vizerektorin Dipl.-Ing. Dr.mont. Martha Mühlburger, Rektor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Wilfried Eichlseder

von li. nach re.: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Robert Galler, Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl, Vizerektorin Dipl.-Ing. Dr.mont. Martha Mühlburger, Rektor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Wilfried Eichlseder

„Das Zentrum am Berg stärkt den Forschungs- und Innovationsstandort Steiermark und ist eine wichtige Investition für die Region“, so Eibinger-Miedl: „Die neue Einrichtung soll zur wesentlichen europäischen Forschungseinrichtung rund um Errichtung, Betrieb, Instandhaltung und Sanierung untertägiger Anlagen und der Mittelpunkt für die damit verbundenen Wissenschaften werden. Die Steiermark bekommt damit eine weitere europaweit sichtbare Spitzenforschungseinrichtung, was dieses Projekt für die steirische Wirtschaft und die Wissenschaft gleichermaßen wichtigmacht“, so die Wirtschafts- und Wissenschaftslandesrätin, die sich von den Arbeiten am ZaB beeindruckt zeigt.

Bereits jetzt befinden sich am ZaB zahlreiche Projekte in Vorbereitung und Umsetzung. Mit der Fertigstellung im kommenden Jahr entsteht eine international einzigartige Untertage – Einrichtung, die zum einen ein europäisches Forschungs-, Entwicklungs- und Prüfzentrum für den Bau und Betrieb von Untertageanlagen (Tunnelbauwerke wie Straßen- und Eisenbahntunnel und deren technische Anlagen, Untertage-Kraftwerksanlagen und -Bergbauanlagen, Tiefbohranlagen der Erdölindustrie, etc.) und zum anderen ein internationales Trainings- und Seminarzentrum für die akademische Ausbildung im Untertage-Bereich, für Einsatzorganisationen, für das Errichtungs-, Wartungs- und Instandhaltungspersonal und für die Nutzerinnen und Nutzer der Straßen- und Bahninfrastruktur umfasst.

Die Projektgesamtkosten der Montanuniversität Leoben, die als Trägerin des Projektes fungiert, betragen in Summe rund 30 Millionen Euro. Davon kommen zwölf Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds des Landes Steiermark. Der feierliche Baubeginn des ZaB fand im September 2016 statt, die Fertigstellung und Aufnahme des Vollbetriebes sind für das kommende Jahr geplant.

Quelle: Land Steiermark

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