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SPEKTAKULÄRER ABSCHLUSS

Mit einer der größten Bergparaden, die jemals in Europa durchgeführt wurden, fanden die Feierlichkeiten zum 175-Jahr-Jubiläum der Montanuniversität Leoben am Samstag, den 3. Oktober 2015 ihren krönenden Abschluss.

Die Teilnehmer der Bergparade am Leobener Hauptplatz

Die Teilnehmer der Bergparade am Leobener Hauptplatz

Bereits am Vormittag stand die Montanstadt Leoben ganz im Zeichen der Berg- und Hüttenleute, die aus sieben Nationen angereist waren, um der Leobener Universität ihre Aufwartung zu machen. Bergmännisches Brauchtum, dargeboten auf mehreren Plätzen der Innenstadt, sorgte für ein ganz besonderes Flair.

Pünktlich um 14 Uhr setzte sich der rund 1,3 Kilometer lange Zug der Berg- und Hüttenleute vor dem Portal der Montanuniversität in Bewegung und bei Kaiserwetter säumten tausende Menschen die Route des Festzuges. Mit tosendem Applaus wurden die Ehrengäste, mehr als 60 Knappen- und Hüttenvereine, 12 Musikkapellen und die Angehörigen der Montanuniversität am Leobener Hauptlatz empfangen. Nach Schätzungen der Exekutive hatten sich rund 8.000 Besucher zu den knapp 2.000 Akteuren gesellt.

Der Rektor der Montanuniversität, Wilfried Eichlseder, konnte in seiner Begrüßung zahlreiche Ehrengäste, darunter den Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer, den Leobener Bürgermeister Kurt Wallner, Österreichs höchsten Militärvertreter in Brüssel, Generalleutnant Günter Höfler und viele andere mehr mit einem herzlichen „Glück auf“ willkommen heißen.

In seiner Festrede betonte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die Bedeutung der steirischen Vorzeigeuniversität für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Österreich. „Was hier geschieht, ist einzigartig. In zahlreichen Fachrankings ist die Montanuniversität immer wieder in der Weltspitze zu finden“, so Schützenhöfer, „und von ihren Studierenden bekommt sie regelmäßig die besten Bewertungen in ganz Europa.“

Der Landeshauptmann verwies auch auf die besondere Bedeutung der Universität für die Region und die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die gesamte Steiermark. „Mit einem europaweit einzigartigen Tunnelforschungszentrum, dem ‘Zentrum am Berg’ wird im kommenden Jahr am steirischen Erzberg ein Meilenstein gesetzt – hier profitiert nicht nur die Stadt Eisenerz, sondern die gesamte Steiermark“, so Schützenhöfer abschließend.

Weitere Informationen:
Erhard Skupa
E-Mail: erhard.skupa(at)unileoben.ac.at
Tel.: 03842/402-7220, +43 664 80 898 7220

Berg- und Hüttenmännische Monatshefte

Zeitschrift für Rohstoffe, Geotechnik, Metallurgie, Werkstoffe, Maschinen- und Anlagentechnik
Journal of Mining, Metallurgical, Materials, Geotechnical and Plant Engineering